Georgien – Land zwischen Europa und Asien

In Deutschland bieten sich Perspektiven für Fachkräfte aus dem Fokusland Georgien

Interview mit Natia, 32 Jahre Krankenschwester aus Georgien

Natia wohnt in Shashiani in der Gemeinde Gurjaani in Georgien. Seit 10 Jahren arbeitet sie in ihrem Beruf als Krankenschwester. Das Interview führte Frau Sophia Schuster in georgischer Sprache und übersetzte es ins Deutsch (www.kulturen-dialog.de). Frau Natia K. ist Teil einer Gruppe von georgischen Pflegekräften, die sich für eine Anstellung in einem deutschen Krankenhaus interessieren und die alle Voraussetzungen erfüllen, um über das Fachkräfteeinwanderungsgesetz nach Deutschland zu kommen. Einzig die Deutschkenntnisse sind noch ausbaufähig, doch darin wird systematisch gearbeitet.

Motiviert, interessiert und zupackend: Georgierinnen sind gespannt auf Deutschland

F: „Natia, warum möchten Sie in Deutschland arbeiten?“ A: „Ich möchte sehr gerne Erfahrungen sammeln und meine Kenntnisse erweitern.“

F: „Wie sieht ihr idealer Arbeitsplatz in Deutschland aus?“ A: „Für mich ist es am wichtigsten, mich berufliche weiterzuentwickeln und hoffe, dies in Deutschland verwirklichen zu können.

F: „Wie stellen Sie sich das Leben in Deutschland vor?“ A: „Ich liebe es Herausforderungen anzupacken und ein neues Umfeld kennenzulernen. Daher hoffe ich, dass Deutschland in dieser Hinsicht ein für mich passendes Land ist.“

Verbindungen schaffen zwischen Georgien und Deutschland

Wie das Titelbild andeutet: Georgien ist auch ein Weinland. Ähnlich wie Baden-Württemberg. Georgien ist fest verankert in Europa. Auch hat die Pflege in Georgien einen hohen Stellenwert. Wie auch Natia sagt, es ist wichtig, sich um Menschen zu kümmern. Wir hier in Baden-Württemberg und in Bayern können den Georgierinnen sehr gute Arbeitsplätze im Gesundheits- und Pflegesektor bieten. Hier gibt es einen großen Bedarf. Heißen wir sie herzlich willkommen und begleiten interkulturelle sensibel auf Leben und Arbeiten im Südwesten.